Die Zukunft der Vermögensverwaltungstechnologie (WealthTech)

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28. Januar 2026

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Zusammenfassung

Die Vermögensverwaltung befindet sich in einer neuen Phase technologischer Transformation. Unternehmen überdenken die Rolle der Technologie nicht mehr nur als unterstützende Funktion, sondern als grundlegende Basis für Wachstum, Resilienz und Kundenvertrauen. Dieser Wandel wird durch mehrere Faktoren vorangetrieben: steigende Kundenerwartungen, rasant wachsende Datenmengen, verschärfte regulatorische Rahmenbedingungen und die zunehmende Nachfrage nach Personalisierung in großem Umfang.

Traditionelle Lösungen, die häufig fragmentiert sind und auf veralteter Infrastruktur basieren, können dieser Komplexität immer weniger gerecht werden. Als Reaktion darauf verfolgen Unternehmen zunehmend einen ganzheitlichen Ansatz für ihre digitalen Abläufe. Viele setzen auf eine neue Generation von Vermögensverwaltungsplattformen, die über einzelne Funktionen hinausgehen. Diese Systeme fungieren als flexible, integrierte Ökosysteme, die Daten konsolidieren, operative Prozesse optimieren und tiefere Einblicke in Echtzeit ermöglichen.

Dieses Whitepaper untersucht die entscheidenden Trends, die die Zukunft der Vermögensverwaltungstechnologie prägen, sowie die strukturellen Veränderungen in der Branche.

Der Bericht enthält eine zukunftsorientierte Analyse folgender Aspekte:

  • Der Entwicklung von isolierten Tools hin zu vernetzten, intelligenten Ökosystemen
  • Den größten Herausforderungen, denen Unternehmen künftig gegenüberstehen werden, insbesondere Compliance, Datenintegrität und Kundenservice
  • Bereichen, in denen Innovation besonders vorangetrieben wird, von der ESG-Integration bis hin zu Automatisierung und offenen APIs
  • Strategischen Überlegungen zur Auswahl von Plattformen, die Skalierbarkeit, Anpassungsfähigkeit und Transparenz gewährleisten

Unternehmen, die über schrittweise Verbesserungen hinausgehen und ihre digitale Infrastruktur neu denken, werden in den kommenden Jahren führend sein. Die Zukunft von WealthTech gehört jenen, die mit Klarheit bauen und Technologie, Strategie sowie Benutzererfahrung zu einer einheitlichen und stimmigen Grundlage verbinden.

Von Legacy-Systemen zu intelligenten Ökosystemen

Die Technologie in der Vermögensverwaltung hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Was mit Desktop-Tools und tabellenbasiertem Portfoliotracking begann, hat sich zu cloudbasierten Plattformen entwickelt, die Automatisierung, Compliance-Überwachung und digitale Kundeninteraktion in einer einzigen Oberfläche vereinen. Doch dieser Wandel ist noch längst nicht abgeschlossen.

Nach wie vor setzen viele Unternehmen auf eine uneinheitliche Infrastruktur aus Legacy-Systemen, separaten Drittanbieteranwendungen und manuellen Workarounds. Trotz ihres jeweiligen Nutzens führen die fehlende Systemintegration und der isolierte Einsatz dieser Tools zu spürbaren Problemen: redundante Daten, uneinheitliche Kundeninformationen, begrenzte Reporting-Möglichkeiten und operative Ineffizienzen. Mit zunehmender Komplexität der Portfolios und dem wachsenden Anspruch der Kunden auf unmittelbare Interaktion stoßen diese Systeme an ihre Grenzen. Laut dem EY Global Wealth Research Report geben über 60 % der Vermögensverwalter an, dass ihre aktuelle technologische Infrastruktur ihre Innovationsfähigkeit einschränkt.

Die Branche braucht mehr als nur digitale Upgrades. Sie erfordert einen grundlegenden Wandel in der Systemarchitektur. Unternehmen benötigen Technologien, die Betrieb, Kunden und Daten in einer intelligenten, einheitlichen Umgebung zusammenführen. Genau hier kommt das Konzept eines intelligenten Ökosystems ins Spiel: eine zentrale Infrastruktur, mit der sich Portfolios verwalten, Compliance automatisieren, Kundenkommunikation personalisieren und flexibel auf Veränderungen reagieren lässt, ohne zwischen mehreren Systemen wechseln zu müssen.

Moderne Plattformen für das Investment Management spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bilden das operative Herzstück und bündeln Funktionen, die früher auf CRM-Systeme, Reporting-Software, Compliance-Tracker und Tabellenkalkulationen verteilt waren. Diese Vereinheitlichung ermöglicht einen Echtzeitüberblick über Performance, Risiken und Kundeninteraktionen und verbessert damit sowohl interne Entscheidungen als auch die Servicequalität.

Auch digitale Wealth-Plattformen verändern die Art und Weise, wie Berater und Family Offices mit Kunden in Kontakt treten.

Diese Plattformen zeichnen sich nicht nur durch ein modernes Oberflächendesign aus, sondern ermöglichen nahtlose digitale Erlebnisse über mobile, webbasierte und persönliche Kanäle hinweg. Sie sind auf Flexibilität ausgelegt und erlauben es Unternehmen, Dashboards zu konfigurieren, Berichte individuell anzupassen und Funktionen je nach Geschäftsbedarf zu skalieren und das alles bei gleichbleibend konsistenter Kundenerfahrung. Laut dem Bericht „Wealth Management Trends 2025“ von Capgemini gehört die Nachfrage nach ganzheitlichen, digitalen Nutzererlebnissen inzwischen zu den drei wichtigsten Treibern für Technologieinvestitionen.

Der Schritt von isolierten Tools hin zu integrierten Systemlandschaften ist keine Zukunftsvision mehr, sondern eine notwendige Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. In einer zunehmend datengetriebenen Vermögensverwaltung können nur jene erfolgreich skalieren, Kosten senken und den digitalen Service bieten, den moderne Kunden erwarten, die auf eine intelligente und einheitliche Infrastruktur setzen.

Die drei zentralen Belastungsfaktoren

Vermögensverwalter stehen derzeit unter zunehmendem Druck, der ihre Arbeitsweise und Wettbewerbsfähigkeit grundlegend verändert. Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Herausforderung, sondern um drei sich überschneidende Anforderungen, die Systeme und Teams täglich gleichermaßen belasten: steigende Kundenerwartungen, fragmentierte Datenlandschaften und zunehmende regulatorische Anforderungen. Zusammen verstärken sie den Bedarf an stärker vernetzten und intelligenten Technologielösungen.

1. Kunden erwarten mehr als Rendite

Moderne Kunden erwarten hochgradig personalisierte, reaktionsschnelle und konsistente Erlebnisse über alle Kontaktpunkte hinweg. Eine gute Performance allein reicht längst nicht mehr aus. Gefragt sind Echtzeitzugriff auf relevante Informationen, digitale Self-Service-Optionen sowie eine Kommunikation, die den individuellen Zielen und Lebensphasen entspricht. Laut dem EY Global Wealth Research Report geben 60 % der Kunden an, dass ein personalisiertes Erlebnis entscheidend für ihre Loyalität gegenüber einem Vermögensverwalter ist.

Diese Entwicklung rückt die Bedeutung von User Experience, Datenintegration und Kommunikationsdesign zunehmend in den Mittelpunkt. Berater sollen Empfehlungen liefern, die sowohl individuell als auch datenbasiert sind, und dabei Transparenz und Flexibilität gewährleisten. Diese Erwartungen fördern die Einführung digitaler Wealth-Plattformen, die sich entlang der Customer Journey anpassen und immer mehr Aspekte der Kundeninteraktion automatisiert abbilden können.

2. Datenfragmentierung erschwert strategisches Handeln

Mit der Ausweitung auf neue Märkte und Anlageklassen entstehen zunehmend Datensilos. Portfolios umfassen heute häufig mehrere Verwahrstellen, Private-Equity-Anlagen, ESG-Produkte und regionale Besonderheiten. Gleichzeitig arbeiten CRM, Performance-Reporting, Compliance und Onboarding oft als voneinander getrennte Systeme. Diese Fragmentierung führt zu doppelten Daten, Verzögerungen bei der Abstimmung und Lücken in der Analyse. Laut Morningstar wird die Weiterentwicklung von WealthTech stark davon abhängen, wie gut es gelingt, Daten intelligent zu nutzen, zu integrieren und auf neue Weise auszuwerten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Beratern und Investoren gerecht zu werden.

Plattformen, die Daten, Prozesse und Reporting in einer Umgebung zusammenführen, helfen Unternehmen, von einer reaktiven zu einer proaktiven Arbeitsweise überzugehen. Sie reduzieren den administrativen Aufwand und ermöglichen Skalierung, ohne Kompromisse bei der Genauigkeit einzugehen.

3. Regulatorische Anforderungen nehmen weiter zu

Die Erwartungen an regulatorische Transparenz und Dokumentation werden zunehmend dynamischer und detaillierter. Ob MiFID II, die Marketingregel der SEC oder ESG-Rahmenwerke wie SFDR: Von Unternehmen wird erwartet, dass sie präzise berichten und lückenlos dokumentieren. Regulatorische Änderungen erfolgen kontinuierlich, und Unternehmen müssen nicht nur die Einhaltung nachweisen, sondern auch deren Nachvollziehbarkeit sicherstellen.

Das gilt insbesondere für Unternehmen mit internationalen Kunden oder alternativen Anlageformen. Laut dem Deloitte Investment Management Outlook 2025 steht die Branche vor einem komplexen und sich wandelnden regulatorischen Umfeld. Politische Entwicklungen und Gerichtsurteile könnten die Prioritäten der Aufsichtsbehörden verschieben und somit strategische Entscheidungen und Technologieinvestitionen beeinflussen.

Plattformen mit integrierter Compliance-Funktionalität, wie etwa Prüfpfade, versionierte Dokumentation und regelbasierte Warnmeldungen, versetzen Unternehmen in die Lage, regulatorischen Veränderungen frühzeitig zu begegnen. Anstatt sich auf nachträgliche Berichterstattung oder manuelle Nachverfolgung zu verlassen, investieren fortschrittliche Unternehmen in Systeme, die Compliance direkt in die Arbeitsprozesse integrieren.

Diese drei Einflussfaktoren verändern nicht nur das Tagesgeschäft, sondern auch die Voraussetzungen für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit. Vermögensverwalter, die weiterhin mit isolierten Tools und kurzfristigen Lösungen arbeiten, riskieren den Anschluss zu verlieren. Wer hingegen in vernetzte Infrastrukturen investiert, etwa in Plattformen, die Daten, Kundenerlebnis und regulatorische Intelligenz vereinen, schafft eine solide Grundlage für sicheres Wachstum im Jahr 2025 und darüber hinaus.

Mehr als nur Funktionen: Die nächste Phase technologischer Innovation

Mit der zunehmenden Professionalisierung des WealthTech-Ökosystems verlagert sich der Fokus von der Entwicklung zusätzlicher Einzeltools auf den Aufbau intelligenterer Systeme. In einem von Funktionen gesättigten Markt priorisieren die zukunftsorientierten Unternehmen Plattformen, die Anpassungsfähigkeit, Automatisierung und tiefe Integration ermöglichen. Die nächste Phase technologischer Innovation dreht sich nicht um die größte Funktionsvielfalt, sondern darum, wer von Anfang an eine kohärente, skalierbare Infrastruktur schafft.

1. Konfigurierbarkeit wird unverzichtbar

Keine zwei Vermögensverwaltungsunternehmen arbeiten auf dieselbe Weise. Berater bedienen unterschiedliche Märkte, unterliegen variierenden regulatorischen Anforderungen und verfolgen individuelle Anlagestrategien. Deshalb muss sich die Technologie an das Unternehmen anpassen und nicht umgekehrt.

Die zunehmende Verbreitung von No-Code- und Low-Code-Konfigurationsmöglichkeiten in modernen Plattformen verdeutlicht diesen Wandel. Unternehmen können heute Berichtsvorlagen, Kundendashboards, Workflow-Automatisierungen und sogar Compliance-Regeln anpassen, ohne auf Entwickler angewiesen zu sein. Laut dem F2 Strategy 2025 WealthTech Outlook zählen über 70 % der Unternehmen individuelle Anpassungsfunktionen zu den drei wichtigsten Kriterien bei der Bewertung neuer Systeme.

2. Modulare Intelligenz ersetzt Standardlösungen

Vermögensverwalter suchen zunehmend nach Lösungen, die über die reine Portfolioverfolgung hinausgehen. Gefragt sind Plattformen, die Private Equity, ESG-Integration, Krypto-Assets und länderübergreifende Compliance in einer einzigen Umgebung unterstützen. Möglich wird dies nur durch ein modulares Design.

Eine modulare Architektur erlaubt es Unternehmen, den Funktionsumfang je nach Bedarf zu skalieren, sei es für die Verwaltung eines kleinen Kundenstamms oder für die Betreuung mehrerer Family Offices. Diese Struktur ermöglicht die Plug-and-Play-Integration neuer Funktionen wie KI-gestützter Performance-Analysen, automatisierter Berichterstellung in natürlicher Sprache oder Bewertungswerkzeugen für private Märkte. Der Capgemini Top Wealth Management Trends 2025-Report hebt hervor, dass Plattformmodularität zu den stärksten Indikatoren für einen langfristigen technologischen ROI gehört.

3. Offene APIs werden zur strategischen Voraussetzung

Die Branche entfernt sich zunehmend von abgeschotteten Systemen. Unternehmen benötigen Plattformen, die sich nahtlos mit Drittanwendungen wie Verwahrstellen, Kundenportalen, Risikomodellen und Kommunikationslösungen verbinden lassen. Eine offene API-Infrastruktur hat sich dabei als entscheidender Standard etabliert.

Moderne digitale Wealth-Plattformen verfolgen einen API-first-Ansatz, der es ermöglicht, bestehende Systeme zu verknüpfen, Datenflüsse zu automatisieren und den Geschäftsbetrieb zu skalieren, ohne die Kerninfrastruktur neu aufbauen zu müssen. Diese Interoperabilität beschleunigt das Onboarding, verbessert das Kundenerlebnis und senkt langfristig die IT-Kosten. Laut der Studie Wealth and Asset Management 4.0 von ThoughtLab hat die Pandemie die digitale Transformation in der Vermögensverwaltungsbranche erheblich beschleunigt und verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich an digitale, soziale und wirtschaftliche Veränderungen anzupassen.

4. Kundenerlebnis als Wettbewerbsvorteil

Kunden vergleichen digitale Erlebnisse längst nicht mehr nur mit denen anderer Finanzdienstleister. Sie erwarten denselben Grad an Personalisierung und Designqualität, den sie von führenden Consumer-Plattformen gewohnt sind. Die WealthTech-Branche reagiert darauf mit Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, Branding, Layout und Nutzerführung über alle digitalen Kontaktpunkte hinweg konsistent zu steuern.

White-Label-Anpassungen beschränken sich dabei nicht mehr auf Logos und Farbschemata. Unternehmen können heute durchgängige Erlebnisse gestalten, die gezielt auf unterschiedliche Kundensegmente zugeschnitten sind. Dashboards, mobile Ansichten, Berichte und Kommunikationsinhalte können die individuelle Markenidentität und den spezifischen Wertbeitrag des Unternehmens widerspiegeln. Plattformen, die solche Möglichkeiten bieten, stärken das Vertrauen, erhöhen die Kundenbindung und verbessern die gesamte digitale Präsenz.

Die Zukunft der Innovation in der Vermögensverwaltung wird nicht allein durch Funktionsvielfalt bestimmt. Sie wird geprägt von Plattformen, die Konfigurierbarkeit, modulare Architektur, nahtlose Integrationen und ein herausragendes Nutzererlebnis vereinen. Diese Eigenschaften versetzen Unternehmen in die Lage, schneller zu reagieren, intelligenter zu skalieren und in einer zunehmend vernetzten Welt echten Mehrwert zu schaffen.

Chancen für Innovation: Automatisierung, ESG-Berichterstattung, Open APIs und alternative Anlagen

Mit der Weiterentwicklung der Vermögensverwaltungsbranche eröffnen sich für Unternehmen vielfältige Innovationsmöglichkeiten, die weit über einfache System-Upgrades hinausgehen. Die gezielte Nutzung dieser Chancen ist entscheidend, um die operative Effizienz zu steigern, den Kundennutzen zu erhöhen und Beratungsleistungen zukunftssicher auszurichten. Zentrale Treiber dieser Entwicklung sind Automatisierung, ESG-Berichterstattung, offene Schnittstellen (APIs) und die wachsende Bedeutung alternativer Anlageklassen.

Automatisierung steigert Effizienz und Personalisierung

Automatisierung ist zu einem entscheidenden Hebel geworden, um sowohl Skalierbarkeit als auch Servicequalität nachhaltig zu steigern. Durch die Automatisierung wiederkehrender administrativer und Reporting-Aufgaben können Vermögensverwaltungsteams ihre Betriebskosten senken und sich stärker auf die individuelle Kundenbetreuung konzentrieren. Die Fähigkeit, dynamische Workflows auszulösen, Performance-Reports automatisch zu erstellen und Compliance-Kennzahlen in Echtzeit zu überwachen, entwickelt sich zunehmend zu einem klaren Wettbewerbsvorteil.

Wie auf der T3-Konferenz 2025 hervorgehoben wurde, steigern Unternehmen, die auf KI und Automatisierung setzen, nicht nur ihre operative Leistungsfähigkeit, sondern schaffen auch neue Formen der Kundeninteraktion, darunter intelligente Benachrichtigungen, personalisierte Inhalte und ein beschleunigtes Onboarding.

ESG-Reporting erfüllt steigende Kundenerwartungen

ESG-Faktoren sind längst kein Nischenthema mehr. Anleger erwarten zunehmend Transparenz in Bezug auf ökologische und soziale Auswirkungen, insbesondere jüngere Generationen und institutionelle Investoren. Als Reaktion darauf integrieren moderne Wealth-Management-Plattformen ESG-Datenfeeds, Modelle zur Wesentlichkeitsbewertung und kundenorientierte ESG-Reporting-Tools.

Laut dem Bericht Asset and Wealth Management Revolution von PwC gehen 80 % der Asset Manager davon aus, ESG- und Nachhaltigkeitsaspekte bis 2025 aktiv in ihre Anlagestrategien einzubeziehen. Der Bericht hebt zudem hervor, dass Unternehmen, die ESG-Frameworks proaktiv in ihre kundenseitige Technologie integrieren, besser positioniert sind, um langfristig Kapital anzuziehen.

Open APIs ermöglichen nahtlose Integration

Vermögensverwalter agieren heute nicht mehr isoliert. Sie sind auf Drittanbieter wie Verwahrstellen, Datenlieferanten, Kommunikationslösungen und Risikomodelle angewiesen. Ohne offene APIs gestaltet sich die Integration dieser Systeme langsam, teuer und fehleranfällig.

Eine API-first-Architektur ermöglicht es digitalen Wealth-Plattformen, als zentrale Schaltstelle zu fungieren, die sämtliche Aspekte des Kundenerlebnisses und der internen Workflows miteinander verbindet. Wie FinTech Global berichtet, profitieren Unternehmen mit einer starken API-Infrastruktur von schnellerem Onboarding, durchgängigen Datenflüssen in Echtzeit und einfacheren Compliance-Updates, während gleichzeitig die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern vermieden wird.

Alternative Anlagen erweitern Investitionsmöglichkeiten

Die wachsende Nachfrage der Kunden nach Diversifikation hat zu einem kontinuierlichen Anstieg alternativer Anlageklassen geführt, darunter Private Equity, Immobilien, Hedgefonds und Venture Capital. Diese Assetklassen waren in digitalen Wealth-Systemen bislang nur unzureichend vertreten, werden inzwischen jedoch zunehmend in Performance-Dashboards, Reporting-Tools und Portfoliostrategien integriert.

Laut Lighthouse Canton trägt der erweiterte Zugang zu alternativen Investments dazu bei, dass Vermögensverwalter die Anforderungen von UHNWIs und Family Offices besser erfüllen können. Diese Kundensegmente erwarten eine breitere Abdeckung unterschiedlicher Anlageklassen sowie anspruchsvolles Reporting. Plattformen, die diese Funktionen nativ unterstützen, sichern sich damit einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Integration digitaler Wealth-Plattformen und Investment-Management-Systeme

Die Zusammenführung von digitalen Wealth-Plattformen und Investment-Management-Systemen verändert die Landschaft der Finanzdienstleistungen grundlegend. Diese Integration ermöglicht es Unternehmen, personalisiertere, effizientere und skalierbare Lösungen bereitzustellen, um den steigenden Kundenerwartungen gerecht zu werden.

Bessere Kundenerlebnisse durch einheitliche Plattformen

Kunden erwarten zunehmend einen nahtlosen, nahezu in Echtzeit verfügbaren Zugriff auf ihre Finanzdaten. Für Unternehmen, die Anforderungen an transparente Datenverfügbarkeit, konsolidiertes Reporting und personalisierte Einblicke erfüllen wollen, ist die Bereitstellung integrierter digitaler Plattformen inzwischen zu einer grundlegenden Voraussetzung geworden.

Operative Effizienz und Datenkonsistenz

Eine der größten operativen Herausforderungen für Unternehmen ist die Fragmentierung von Daten über verschiedene Systeme hinweg, was zu inkonsistentem Kundenreporting und ineffizienten Workflows führt. Harrington Starr weist darauf hin, dass moderne Investment-Management-Technologien zunehmend integrierte Workflows und leistungsstarke Datenaggregationsfunktionen bieten. Diese verbessern die betriebliche Effizienz erheblich und verringern manuelle Fehler.

Skalierbarkeit und Flexibilität

Integrierte Investment-Management-Plattformen ermöglichen es Unternehmen, schnell zu skalieren und sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen, ohne dabei Effizienz einzubüßen oder die operative Komplexität zu erhöhen. Traders Magazine hebt hervor, dass vollständig integrierte Software-as-a-Service-(SaaS)-Plattformen es Asset Managern ermöglichen, neue Strategien zügig einzuführen, die wachsende Produktkomplexität zu steuern und flexibel auf sich schnell verändernde Rahmenbedingungen zu reagieren.

Regulatorische Compliance und Risikomanagement

Die zunehmende regulatorische Kontrolle setzt Vermögensverwaltungsunternehmen zusätzlich unter Druck, umfassende Prüfpfade, präzises Reporting und eine lückenlose Compliance-Überwachung sicherzustellen. Laut dem Investment Management Outlook von Deloitte ist die direkte Integration von Compliance- und Risikomanagement-Tools in Investment-Management-Plattformen entscheidend, um sich in einer sich stetig wandelnden Regulierungslandschaft sicher zu bewegen und proaktiv konform zu bleiben.

Strategische Überlegungen: Die passende Plattform für die Zukunft wählen

Die Wahl der richtigen Technologieplattform ist für Vermögensverwaltungsunternehmen eine zentrale Entscheidung, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und flexibel auf sich verändernde Kundenanforderungen reagieren zu können. Bei der Bewertung potenzieller Plattformen sind folgende Aspekte besonders relevant:

Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit

Die Fähigkeit einer Plattform, sich sowohl im Funktionsumfang als auch in der Leistungsfähigkeit an steigende Kundenanforderungen und wachsende Marktkomplexität anzupassen, ist von zentraler Bedeutung. McKinsey betont, dass Unternehmen, die in skalierbare und anpassungsfähige Technologien investieren, ihr Wachstum effizienter steuern und gleichzeitig die Kosten für Systemmigrationen und Upgrades reduzieren können.

Umfassende Datenintegration

Effektive Vermögensverwaltung hängt von einer nahtlosen Integration von Daten aus verschiedenen Quellen ab, einschließlich Verwahrern, Marktdatenanbietern und CRM-Systemen. Accenture hebt hervor, dass Plattformen mit leistungsstarken Datenintegrationsfunktionen eine bessere Portfolioüberwachung und eine effektivere Kundenkommunikation ermöglichen und sich dadurch klar von Wettbewerbern abheben.

Eingebettete Compliance- und Risikokontrollen

Da sich die regulatorische Landschaft zunehmend komplex gestaltet, müssen Plattformen integrierte Compliance-Workflows, Echtzeitüberwachung und lückenlose Audit-Trails bereitstellen. PwC betont, dass die Einbindung von Compliance- und Risikomanagement in die IT-Strategie entscheidend ist, um regulatorische Anforderungen effektiv zu bewältigen.

Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards

Der Schutz sensibler Finanzdaten hat oberste Priorität. Deloitte unterstreicht die Bedeutung von Plattformen, die strengen Datenschutzstandards und etablierten Compliance-Rahmenwerken entsprechen, um sicherzustellen, dass Unternehmen Kundendaten wirksam vor wachsenden Cyberbedrohungen schützen können.

Kosteneffizienz und Transparenz

Transparente Preisstrukturen und kalkulierbare Kostenmodelle ermöglichen es Unternehmen, ihre Technologie-Budgets effizient zu steuern. Oliver Wyman weist darauf hin, dass ein klares Verständnis der Plattformkosten und die Ausrichtung der Technologieausgaben an den strategischen Prioritäten maßgeblich zur langfristigen Rentabilität beitragen.

Performativ: Ihr Partner für die Herausforderung von morgen

In einer sich rasant wandelnden Vermögensverwaltungslandschaft sind Technologieentscheidungen zu strategischen Weichenstellungen geworden. Unternehmen müssen Plattformen wählen, die reibungslos skalieren, sich nahtlos integrieren, robuste Compliance unterstützen, sensible Daten schützen und dabei transparent sowie kosteneffizient bleiben.

Performativ wurde genau mit diesen Herausforderungen im Blick entwickelt. Speziell für moderne Vermögensverwalter, Family Offices und Asset Manager konzipiert, vereint die Plattform zentrale Funktionen wie Portfoliomanagement, Compliance-Tracking und Kundenreporting in einem einzigen, kohärenten System.

Die Plattform bietet eine umfassende Datenintegration, die Informationen aus verschiedenen Verwahrstellen und Finanzinstituten zusammenführt. Integrierte Compliance-Funktionen, darunter automatisierte Audit-Trails und Tools für regulatorisches Reporting, ermöglichen es Unternehmen, steigenden Anforderungen effizient zu begegnen. Darüber hinaus gewährleistet Performativ durch die Einhaltung der ISO-27001-Standards ein hohes Maß an Sicherheit und Datenschutz.

Mit der Entscheidung für Performativ positionieren sich Unternehmen nicht nur, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, sondern auch, um zukünftige Herausforderungen proaktiv anzugehen. Während sich die Branche weiterentwickelt, bietet Performativ die Klarheit, Flexibilität und operative Resilienz, die erforderlich sind, um in der digitalen Wealth-Ära wettbewerbsfähig zu bleiben.

Weitere Informationen zu Performativs Ansatz und wie sich die Plattform an Ihre strategischen Ziele anpassen lässt, finden Sie unter performativ.com.

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